Was ist Achtsamkeit?

 

"Achtsamkeit ist die bewusste Wahrnehmung des gegenwärtigen Moments ohne zu beurteilen" 

 

Achtsamkeit wirkt Stress und Überforderung entgegen.

Wir lernen, dass es zwischen „Reiz“ und „Reaktion“ einen Raum gibt.
Achtsamkeit macht den entstandenen Raum bewusst, sodass wir die Freiheit besitzen zu entscheiden, wie wir auf einen „Reiz“ reagieren.

Wir lernen geistige Zustände, Gedanken, belastende Emotionen wahrzunehmen und uns nicht von Ihnen fortreißen zu lassen. Das heißt, durch Gewohnheitsmuster, die latente Neigung, immer wieder auf eine bestimmte Art und Weise emotional zu reagieren. Dadurch gelingt es uns besser, unsere Lebensumstände, so wie sie gerade sind, besser und klarer zu erkennen. Wir nehmen Möglichkeiten zur Verbesserung unserer Lebensqualität wahr und können in Situationen, die uns Stress bereiten, gelassener reagieren.

Auch gibt es zwei Hindernisse die uns tagtäglich vom gegenwärtigen Moment ablenken. Gedanken an die Zukunft und an die Vergangenheit. Diese Gedanken wiederum erzeugen Unruhe und Zerstreutheit. Ein Gedanke entsteht, daraus folgt einer zweiter und dritter u.s.w. und wenn wir nicht acht geben, haben wir Stunden damit verbracht nur zu denken ohne je ein Resultat erzielt zu haben. Dadurch verbrauchen wir jede Mende Energie.

Es gibt eine Möglichkeit diesen Prozess zu stoppen!

Durch das Achtsamkeitstraining lernen wir innerlich zur Ruhe zu kommen. Wir lernen einen tiefen Zustand, anhaltender Entspannung, Gelassenheit und innerer Harmonie zu stabilisieren. Wenn unser Herz friedvoll ist entsteht Klarheit und wir sind frei von Sorgen, Frustration...u.s.w. und erfahren wahres Glück. Wir lernen, selbst unter schwierigsten Umständen „glücklich zu sein“.

Das Achtsamkeitstraining kann eine Schatztruhe von großen Wert für uns sein, ob wir es mit chronischen Schmerzen, Herzerkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Krebs oder einfach nur mit Altagsstress zu tun haben.

Obwohl das kultivieren von Achtsamkeit in der buddhistischen Tradition seine Wurzel hat, ist es völlig egal ob Sie Buddhist sind oder nicht. Um achtsam zu sein müssen sie keiner Religion angehören. Auch in der westlichen Medizin und in Forschungen gewinnt das Achtsamkeitstraining immer mehr an Interesse.

Durch das Achtsamkeitstraining lernen wir zwei Qualitäten die das Fundament einer Meditation sind:

  • geistige Ruhe ----------------> Konzentration
  • geistige Bewusstheit --------> Klarheit 


Buddha Sakyamuni lehrte das Vierfache Kultivieren von Achtsamkeit, auch bekannt als die vier „Grundlagen“ der Achtsamkeit.

  • Achtsamkeit auf den Körper
  • Achtsamkeit auf die Gefühle
  • Achtsamkeit auf den Geist
  • Achtsamkeit auf das "Sein"


Achtsamkeit auf den Körper

Ist ein nicht wertendes Bewusstsein des Körpers.
Achtsamkeit bei Bewegungen, Handlungen und Gesten;
Achtsamkeit auf den Atem und auf die subtilen Energien (den „Atemkörper“).
Achtsamkeit auf den Körper führt zu dem Verständnis, dass alle Phänomene, alle Formen, alle „Körper“ frei von innewohnender Existenz sind, leer, wie Bilder auf einem Spiegel oder auf klarem, unbewegten Wasser.

 

Achtsamkeit auf Gefühle

Ist eine nicht wertende Aufmerksamkeit auf Sinnesempfindungen. Dabei geht es darum, einfach nur zu fühlen, ohne irgendeinen Kommentar, ohne Bewertungen. Jeder der fünf Sinne kann als Stütze der Meditation genutzt werden: visuelle Eindrücke, Geräusche, Gerüche, Geschmackseindrücke und Körpergefühle. Achtsamkeit auf Gefühle macht wach. Wir sind präsent im ständigen Fluss von Wahrnehmungen, Gefühle und Erfahrungen, ohne interpretierende Gedanken.

 

Achtsamkeit auf den Geist

Ist eine nicht wertende Achtsamkeit auf den momentanen geistigen Zustand, frei von Identifikation. Wir finden hinein in eine nicht wertende Präsenz, von Moment zu Moment, ohne Kommentare. Dadurch tun sich Momente tieferer Einsicht in uns auf. Der Natur des Geistes gewahr zu sein, ist die höchste Form von Achtsamkeit auf den Geist.

 

Achtsamkeit auf das "Sein"

Ist ein nicht wertendes Betrachten der Gesamtsituation unseres Seins, eine entspannte und zugleich präzise Gesamtuntersuchung der Wirklichkeit. Unwissenheit wird an der Wurzel durchschnitten. Wir entdecken die Einfachheit. Es gibt keinen Beobachter und kein Beobachtetes mehr: Geistige Bewegung und Gewahrsein werden eins.

 

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